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Kempinski/Fundus Fonds

Wittwer über Heiligendamm: „Totgeburt von Anfang an“

(Genf/Heiligendamm, 11. Mai 2009) Reto Wittwer gießt Öl ins Feuer: Der Vorstandschef der Kempinski AG, Genf, zog jüngst in einem Interview mit dem „Handelsblatt“ über das Grand Hotel Heiligendamm her: „Heiligendamm war von Anfang an eine Totgeburt, weil es total isoliert am Ende der Welt liegt.“ Der Fall „Heiligendamm“ schwelt seit einiger Zeit: Kempinski (als Betreiber) und Hotel-Investor Fundus Fonds hatten sich Anfang Februar getrennt. Seitdem wird eine juristische Auseinandersetzung, u.a. über die Namenrechte beim Adlon, voran getrieben. Das Verfahren vor einem Schiedsgericht wurde von Kempinski eingeleitet und wird wohl noch einige Wochen bzw. Monate dauern.

 

Reto Wittwer: Heiligendamm war von Anfang an eine Totgeburt
 

Wittwer nimmt sich allerdings kein Blatt vor dem Mund: „So ein Hotel kann nur funktionieren, wenn man es mindestens vier Monate im Jahr schließt, sonst schaffen sie keine vernünftige Auslastung.“ Kempinski und Fundus-Fonds sind weiterhin beim Berliner Grand Hotel Adlon verbunden – per Pachtvertrag. Beim Grand Hotel Heiligendamm (Managementvertrag) hatte Kempinski nach Aussage Wittwers zwei Jahre lang keinen Ertrag erhalten.

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